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Kathi auch genannt Yono
ist 15 Jahre jung und wohnt in Hamburg
Kitty sagt, sie sei:
-süß
-liebt ihre Ehefrau
-klug
-kreativ
-kann gut malen
und noch viel mehr! <3

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The Boy is Mine Storys xxx xxx

Kitty zwingt mich Storys zu veröffentlichen oo <_< böse! ... Diese hier entstand als Hausaufgabe für'n Deutschunterricht |D Wir hatten Themen zusammengemixt und meine Gruppe hatte die Aufgabe über "Liebe, Prostitution und einen iranischen terroristen" zu schreiben X__x echt nicht mein Thema, hab mir deshalb auch nicht wirklich Mühe gegeben XD~ .... Besonders, da wir höchstens zwei Seiten schreiben durften T_T'' Das war so furchtbar ... egal, schaut euch das Ergebnis selbst an +__+ *blubba* ...

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Hossein's Blick fiel auf seine silberne Armbanduhr. Fast zehn. Der großgewachsene Mann lehnte sich in den bequemen Sitzen des Flugzeuges zurück. Er hatte noch etwas Zeit bis sie in Hamburg ankommen würden und wollte bis es soweit war den Flug einigermaßen „genießen“. Hossein saß in dem mittleren Gang, in dem je drei Sitze nebeneinander Platz hatten. Auf seiner rechten Seite saß sein Schwager Ahmad, der gelangweilt in einer Autozeitschrift rumblätterte. Er schien unnatürlich gelassen, in Anbetracht ihrer Situation. Schließlich waren sie in dieses Flugzeug gestiegen um eine Bombe am Flughafen zu zünden. Dass sie beide dabei sterben würde, schien seinen Schwager nicht zu stören. „Gott will es!“, hatte er immer wieder gesagt, wenn Hossein seine Bedenken geäußert hatte.
Zu seiner linken hatte eine für ihn seltsam aussehende Frau Platz genommen. Sie war wesentlich blasser als er selbst, hatte ihr langes schwarzes Haar offen auf den Schultern liegen und warf ab und zu nervöse Blicke durch das Flugzeug, als suche sie etwas oder jemanden. Zuerst hatte Hossein gedacht sie hätte wohlmöglich Flugangst, doch als er sie danach fragte schüttelte sie nur den Kopf und lächelte leicht, doch blieb sie, wie schon die ganze Zeit, weiterhin stumm. Doch je länger er so neben ihr saß und sie still musterte, wioe sie immer wieder ihren Blick über die Passagiere schweifen ließ und manchmal leise seuselte, desto mehr verlangte es ihm danach mit ihr zu reden und etwas über sie herauszufinden. So gab er schließlich diesem Wunsch nach, drehte sich etwas nach links und versuchte ein Gespräch anzufangen.
„Wenn Sie keine Flugangst haben, wie Sie meinten, was treibt Sie dann dazu sich ständig umzuschauen?“ Er hatte seine Kindheit zwar im Iran, seinem Heimatland, verbracht, doch hatte Hossein ab seinem zwölften Lebensjahr in Deutschland gelebt, sodass er nun schon fast perfekt und ohne Akzent sprach.
Die Frau zuckte kurz zusammen, erschrocken darüber plötzlich Worte zu hören, war es neben ihr doch die meiste Zeit ruhig gewesen. Sie ließ den Blick ruhig über ihn gleiten, musterte ihn skeptisch, musste sich dann jedoch eingestehen, dass er äußerst sympathisch wirkte. Dann erwiederte sie das Lächeln, welches auch auf Hossein's Lippen lag, und antwortete ihm: „Tue ich das etwa? Aber fangen wir bitte nicht mit diesem steifen „Sie“ an, nennen sie mich ruhig Natascha.“ Der Iraner nickte, nannte ihr seinen Namen und reichte ihr, höflich wie er nuneinmal war, seine Hand um sie per Handschlag zu begrüßen. Natascha wirkte einen kurzen Moment lang etwas besorgt, dann hob sie jedoch auch ihre Hand und schüttelte die des Fremden zögerlich, der wieder zu reden begann: „Also gut, Natascha, ... du hast meine Frage noch nicht beantwortet.“
Sie öffnete gerade ihren Mund um etwas zu entgegnen, als Ahmad den Arm seinen Schwagers packte und ihm zuzischelte, dass er sich ja nicht mit dieser Frau unterhalten solle, er wüsse doch, dass sie sterben würde, wie alle anderen und es für sie beide einfacher wäre, wenn sie nicht wussten, wer in diesem Flugzeug saß. Und das waren etwas mehr als zweihundert Personen. Hossein gab ihm auf persich zu verstehen, dass er es wisse und dass Ahmad sich keine Sorgen machen brauche. Sie würden ihren Plan schon durchführen – egal, was noch während dieses Fluges passieren würde.
Grimmig, aber sich mit der Antwort zufrieden gebend, lehnte Ahmad sich wieder in den bequemen Sitz zurück. Er setzte sich seine Kopfhörer auf und drehte die Musik so laut, dass er das Gespräch neben sich nicht mit anhören musste, während Hossien sich wieder Natascha zuwand. „Was für ein Plan denn?“, fragte sie leise und lachte neckisch, als Hossein erschrocken fragte woher sie persisch könne. „Meine beste Freundin wohnt im Iran.“, erzählte sie, nun immer fröhlicher werdend. „Es ist so ein schönes Land. Ich liebe solch orientalische Sprachen. Also habe ich versucht eine davon zu lernen. Es ist wirklich nicht leicht!“
Der Iraner war wirklich erstaunt, doch versuchte er sich das nicht anmerken zu lassen. Aber was sollte er ihr denn jetzt sagen? Vielleicht etwa die Wahrheit? Nein, das war unmöglich. Er konnte ihr ja schlecht erklären, dass er und sein Schwager ein Attentat geplant hatten. „Ich will ehrlich zu dir sein, Natascha.“, sagte er dann aus Gründen, die er selbst sich nicht erklären konnte. Er senkte seine Stimme bis sie mysteriös und leise war und gestand ihr den ganzen Plan. Sobald der Flieger zur Landung ansetzen würde, würde er aus seinem Handgepäck eine kleine Dose holen. Sobald man diese Dose öffnet, zündet die Bombe, die stark genug war um das ganze Flugzeug zu sprengen. „Ich weiß auch nicht, warum ich es dir erzähle, vielleicht hoffe ich, dass du mir einfach nicht glaubst...“ Kaum hatte er zuende gesprochen, da bereute er seine Offenheit auch schon. Was hatte er sich nur dabei gedacht? Was wenn sie jetzt jemanden alarmierte?
Doch hatte er nicht viel Zeit um sich weiter darüber den Kopf zu zerbrechen, denn links neben ihm lachte Natasche leise vor sich hin. Hossein starrte sie ungläubig an, woraufhin sie nur noch lauter und lieblicher lachte. „Du weißt, dass das kein Scherz ist?“, fragte er vorsichtig, immernoch leise sprechend. Und als sie sich langsam wieder beruhigte und ihr Lachen unterdrücken konnte, da nickte sie, wobei ein charmantes Lächeln auf ihrem Gesicht lag. „Ja, das weiß ich. Es ist nur ... naja, vielleicht sollte ich auch zu dir ehrlich sein, schließlich warst du es auch zu mir.“, flüsterte Natascha zurück und begann nun ihre Geschichte zu erzählen: „Es macht mir einfach nichts aus zu sterben. Ich kenne auch niemaden,d er mich vermissen würde. Außer vielleicht meinen Arbeitgeber, denn dem bringe ich Geld ... Naja, auf jedenfall sage ich dir ganz offen, ich bin eine Prostituierte. Nicht freiwillig, damit das klar ist! Meine Familie kommt aus Russland, wir waren sehr, sehr arm, und so wurde ich schon als Kind verkauft.“ Sie stoppte kurz, sah Hossein an und versuchte weiter zu lächeln. Doch dieser drehte sich von ihr weg. Er musterte Ahmad kurz, der seine Kopfhörer eben gerade erst abgesetzt hatte. Sein Schwager blickte neugierig auf, als er merkte, dass er beobachtet wurde. „Was?“, fragte er dann unfreundlich und schien schon beinahe genervt zu sein. Doch Hossein wusste, dass er immer aggressiv wurde, wenn er nervös war. Wieder blickte er auf seine Armbanduhr, nichteinmal mehr zehn Minuten und sie würden den Flughafen erreichen.
„Ahmad, ich kann es nicht...ich kann e seinfach nicht tun.“
„Ich wusste es, Hossein. Du bist schwach! Denk doch nur, dass wir es für Gott tun!“
„Denkst du wirklich ein Gott würde soetwas wollen?“
„Fang nicht wieder damit an! Diese Frau muss dir den Kopf verdreht haben!“
„Lass sie aus dem Spiel, Ahmad!“
„Ich habe also Recht“ Ein überlegenes Lächeln hatte sich auf sein Gesicht gelegt. „Übrigens kannst du es sowieso nicht mehr ändern. Ich hab geahnt, dass du es nicht übers Herz bringen würdest. Also habe ich die Dose in meine Tasche getan. Es liegt also nicht in deinen Händen, ob wir diesen Flug hier überleben. Es liegt in meinen Händen, Hossein. Ich habe die Macht“
Der Iraner war entsetzt. Er kannte Ahmad gut genug um zu wissen, dass er die Dose öffnen würde. Plötzlich erinnerte ihn ihre Bombe an die Büchse der Pandora, die, als sie geöffnet wurde, alles Unheil auf die Menschen losließ. Auch bei ihrer kleinen Dose würde ein Unglück passieren.
„Du bist verrückt!“, knurrte Hossein leise und drehte sich wieder zu Natascha, die das Gespräch mitangehört hatte. „Aber es ist doch egal.“ murmelte sie. „Entweder wir sterben heute oder später. Und wenn ich heute sterbe, werden sich Menschen an mich erinnern, vielleicht nicht an mich persönlich, aber es wird Leute geben, die wissen werdne, dass ich eines der Opfer dieses Unglücks war...“
Hossein seufzte leise. „Wenn du sterben willst, ist es diene Sache. Und teilweise kann ich dich sogar verstehen. Aber ich glaube nicht, dass es niemanden gibt, der dich vermissen würde. Und weißt du auch warum? Wenn ich hier überleben würde, und du wärst tot, ... ich würde dich vermissen! Denn ich wüsste, dass es eien Natascha gab. Also erzähl mir nichts davon, dass sich niemand erinnern würde.“ Als er verstummt war, dauerte es eine Weile, bevor Natascha ihre Stimme wiedergefunden hatte und antwortete: „Dann ist es vielleicht Schicksal, dass ich dich ausgerechnet heute getroffen habe...“ Lächelnd legte sie ihre Hand auf seine. „Unsere Zeit ist abgelaufen, bitte versuch doch wenigstens das Gute darin zu sehen, denn danach bist du wirkich frei. Stell es dir nur einmal vor. Keine Ängste mehr. Keine Schmerzen.“ Sie hätte wohl noch ein Dutzend anderer Gründe aufzählen können, doch unterbrach Hossein sie. „Du bist vom Tod besessen, Natascha. Glaubst du denn nicht, dass dein Leben, deine Existenz sinnlos gewesen wäre, wenn du jetzt stirbst.“ Sein Blick fiel wieder auf die silberne Armbanduhr. Noch fünf Minuten. Und er konnte nichts tun. Krampfhaft versuchte er doch noch eine Lösung zu finden. Aber immer wieder kam er zu der Erkenntnis, dass es zu spät war. Er hätte nie in dieses Flugzeug steigen dürfen. Er hätte nie auf seinen Schwager hören sollen, der ihm immer wieder gesagt hatte, dass sie e stun müssten. Dass es ihre Aufgabe, ihre Pflicht war.
Plötzlich hörte er wieder Ahmad's Stimme. „Jeder muss mal sterben – ich helfe nur nach.“ So langsam wurde er wirklich sauer. Von beiden Seite redete man auf ihn ein, dass das, was hier geschah in Ordnung wäre. Und langsam bekamen sie ihn doch wirklich dazu das selbe zu denken. Ein leises Seufzen entfuhr seinen Lippen, als er Natascha musterte. Wie konnte ein so wunderschönes, mysteriöses Wesen sich nichts sehnlicher als den Tod wünschen? Er verstand die Welt nicht mehr.
„Zwei Minuten“ flüsterte Ahmad und holte eine kleine Dose aus seinem Handgepäck, die aussah, als wären Tabletten oder Ähnliches enthalten. Sie war rund, ziemlich flach, hatte eine dunkelgrüne Farbe und war mit weißen Streifen verziert.
Natascha beobachtete ihn. „Hast du Angst?“, fragte sie dann und hob fragend eine Augenbraue. Doch Hossein schüttelte den Kopf. „Ich glaube ich finde mich so langsam damit ab, was ist mit dir? Denkst du immernoch das Leben kann dir nichts mehr geben?“ Sie lächelte sanft und drückte ihre Hand noch etwas fester auf seine. „Was denn für ein Leben? Ich glaube der Tod wäre für mich eine Erlösung... Und das obwohl mir das Schicksal in meinen letzten Minuten einen Engel geschickt hat.“ Der Iraner konnte ein Lächeln nicht unterdrücken. Ein Engel war er also.
Die letzte Minute saßen die Drei still nebeneinander. Natascha hatte ihre Hand immernoch auf Hossein's gelegt. Sie zitterte leicht und er wusste, dass sie in den letzten Momenten vielleicht doch noch etwas Gutes im Leben erkannt hat. Doch genau sollte er das nie herausfinden, denn in dieser Samstagnacht explodierte ein ganzes Flugzeug direkt über dem Flughafen Hamburgs. Und niemand wusste warum, denn es gab keine Überlebenden.
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